Sachwertverfahren

Anwendung des Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren dient dazu den Verkehrswert, sprich den Marktwert von Immobilien zu ermitteln. Dabei setzt sich der Verkehrswert aus dem Sachwert und dem Bodenwert zusammen. Das Sachwertverfahren wird in den meisten Fällen bei Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Eigentumswohnungen angewendet, welche in der Regel selbst bewohnt werden.

Grundsätze des Sachwerverfahren

In Deutschland ist das Sachwertverfahren durch die §§ 21 bis 23 der ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung) geregelt. Da bei dem Verfahren nicht der erzielbare Reinertrag in den Vorderund steht, werden bei dem Sachwertverfahren die Herstellungskosten zu Grunde gelegt. Daher wird bei eigengenutzten Immobilien, in der Regel Eigentumswohnunungen sowie Ein- und Zweifamilienhäuser, traditionell das Sachwertverfahren angewendet.

Funktion des Sachwertverfahren

Bei dem Sachwertverfahren werden die Neubaukosten des zu bewertenden Objektes auf Basis der NHK 2010 (Normalherstellungskosten 2010) unter Berücksichtigung des Baupreisindex ermittelt. In Anschluß wird die lineare Alterswertminderung in Ansatz gebracht. Zusätzlich sind sonstige wertbeinflussende Umstände zu berücksichtigen. Das können unter anderem die nicht von der NHK 2010 erfassten Bauteile sein.

Sachwertverfahren bei Immobilien

Verkehrswert online ermitteln

Grundsätzlich kann Ihre Immobilie nicht bewertet werden, wenn mit einer fachkundigen Person kein Ortstermin stattgefunden hat. Der Sachverständige steht mit seinem Gutachten in der Haftung. Verkehrswertermittlungen die Sie bei den großen Immobilienportalen online erstellen, besitzen NULL Substanz. Weder für den Interessenten, dem Gericht und erst recht nicht für die Bank des Käufers. Das Risiko trägt der Verkäufer / Eigentümer ganz allein.