Vergleichswertverfahren

Bei dem Vergleichswertverfahren werden Objekte miteinander verglichen. Dieses Verfahren setzt eine Kaufpreissammlung voraus, welche Sachverständige oder Makler gar nicht bieten können. Informationen hierüber sammelt der örtliche Gutachterausschuss und veröffentlicht die Daten im jährlichen Grundstücksmarktbericht. Diese Variante kann nur dann angewendet werden, wenn ausreichend vergleichbare Objekte erfasst, bzw. veräußert wurden. Das ist in der Regel eher selten der Fall, so dass auf andere Verfahren zurück gegriffen werden muss.

Grundlage ist der Grundstücksmarktbericht

Die Grundlage um überhaupt ein Vergleichsververfahren in Betracht zu ziehen stellt der Grundstücksmarktbericht. Dieser ist mittlerweile ein Must Have um eine seriöse Wertermittlung zu erstellen.

Vergleichswertverfahren bei Immobilien ist nicht die Regel

Bei der Ermittlung von Grundstückswerten sieht das etwas anders aus. Hier kann in vielen Fällen ein Vergleichswert ermittelt werden.
Nach diesem Verfahren wird der Marktwert eines Grundstücks aus tatsächlich realisierten Kaufpreisen von anderen Grundstücken abgeleitet, die in Lage, Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Zuschnitt und sonstiger Beschaffenheit hinreichend mit dem zu vergleichenden Grundstück übereinstimmen. Da auch dieser Idealfall nur selten Anwendung findet, wird im Regelfall das indirekte Vergleichswertverfahren verwendet.